Linux ist mehr als nur ein Betriebssystem. Die Betriebssysteme mit Linux basieren auf dem Linux-Kernel und auf der GNU-Software. Unter Linux laufen viele Projekte, die über das Internet vernetzt sind und freie Software nutzen. Linux kann auf dem Desktop genutzt werden, um die unterschiedlichsten Aufgaben zu erfüllen. Damit dies möglich ist, muss das Internet unter Linux eingerichtet werden. Man kann das Internet trotz negativer Schufa nutzen, denn verschiedene Agenturen vermitteln Internetverträge, selbst wenn ein negativer Schufa-Eintrag vorliegt. Der individuelle Fall wird geprüft. Alternativ dazu kann ein Prepaid-Vertrag genutzt werden, aber das soll nun nicht Thema dieses Beitrag sein.
Die Einrichtung des Internets unter Linux ist möglich, wenn man DSL nutzt. Zuvor ist zu klären, ob die Internetverbindung über den Router oder über das DSL-Modem erfolgt. Wird ein Router genutzt, so geht man über Anwendungen – Systemwerkzeuge – Terminal und gibt user@linux~$ ifconfig ein. Als Ergebnis erhält man eine Übersicht über alle aktivierten Netzwerkkarten. Ist noch keine Netzwerkkarte aktiviert, so muss sie mit dem Befehl user@linux~$ ifup eth0 aktiviert werden. Mit ifconfig wird noch einmal kontrolliert, ob sie tatsächlich aktiviert ist. Jetzt wird der Gateway folgendermaßen eingetragen: System – Administration – Netzwerk öffnen. Die Netzwerkkarte eth0 wird angeklickt. Jetzt wird eine statische IP-Adresse ausgewählt und die Daten des Routers eingetragen. Als Subnetzmaske wird 255.255.255.0 eingetragen, die Gateway-Adresse ist die Adresse des Routers. Ist der Router angeschlossen, kann man mit Firefox im Internet surfen.
Erfolgt die Internetverbindung mit einem Modem, so nutzt man das Tool pppoeconf. Mit dem Befehl user@linux~$ sudo pppoeconf wird nach Netzwerkkarten gesucht. Anschließend wird kontrolliert, ob das Modem mit der Netzwerkkarte verbunden ist. Alle folgenden Meldungen werden mit „Ja“ bestätigt. Nun werden Benutzername und Passwort eingegeben und die Daten in die Konfigurationsdatei eingetragen. Alle Meldungen werden wieder bestätigt. Nun lässt sich mit user@linux~$ pon providername eine Verbindung herstellen. Mit Firefox kann man im Internet surfen. Die Verbindung kann mit user@linux~$ poff wieder getrennt werden.